Und zwar beschlossen wir (also ich plus 4 Freunde) das lange Wochenende um den ersten Mai auszunutzen und auf den Campo eines Freundes zu fahren - und zwar in der Nähe, wo ich mit meinen Eltern den Urlaub verbracht hatte (Pucón), bei Panguipulli - Rinihue.
Erstmal mussten wir die Anfahrtsfrage klären, denn bis da run
Auch die Busstation war dermaßen überfüllt (schließlich stand ein langes Wochenende bevor, sodass alle Nanas und so zu ihren Familien fuhren),
Naja, einmal im Bus waren wir wenigstens erst einmal ohne Sorgen - jetzt hieß es nur noch zehn Stunden rumbringen und das natürlich am besten schlafend.
Allerdings war auch das nicht einfach, denn in der Nacht herrschte eine derartige Kälte, dass man vor lauter Zähnegeklap
Doch wir überwanden auch das und kamen nach eine Fahrt in Kälte und Regen in einem außergewöhnlichen tollen Wetter an und wurden vom Aufpasser des Campos abgeholt und fuhren erstmal einkaufen.
Angekommen auf dem Campo wurden wir von einem riesigen, wunderschönen Gelände und zwei noch riesigeren und wunderschöneren Häuser überrascht.
Die Jungs konnten nicht an sich halten und mussten erstmal Golf spielen gehen, während ich mich ans Ko
Und nach einem gelungenen und bestätigtem Mittag meinerseits, ritten wir dann auch endlich los. Und was für Pferde!!! Laufwillig, reagierten auf die kleinste Hilfe und trittsicher wie Bergziegen. Ich hatte natürlich das beste Pferd, wie immer, und
Abends hatten wir dann ein spezielles Essen und zwar gab es Bullenhoden. Jaaa, richtig gehört. Und zwar war der Campo spezialisiert auf Fleischkühe und da fällt auch schon mal etwas ab. Und so machten wir uns am Abend auf, unter der Anleitung Felipe Saelzers (dessen Eltern Deutsche sind), die Hoden zu kochen, zu "pellen" und dann zuzubereiten - in einem Wok über einem Grill, mit Paprika und anderem Gemüse. Im Endeffekt aßen wir
Den nächsten Tag, der schon wieder bedeckt war und ein bisschen nach Regen aussah, beschlossen wir nach Valdivia zu fahren, wo ich ja auch mit Mutti und Vati war.
Und dort erlebte ich auch was, was wir irgendwie verpasst hatten: Seelöwen. Aber was für welche, groß und fett und rund und glücklich. Danach besuchten wir den nebenan gelegenen Fisch/Gewürzemarkt und besuchten danach das Haus von Felipe Saelzers Großmutter auf der Insel Teja, was renoviert wurde und nun ein Museum ist. Zum Mittag fuhren wir, wie könnte
Abends dann wieder das gewohnte BBQ und Poker im Anschluss.
Für den nächsten Tag war entweder Temuco oder reiten angesagt. Eigentlich wollten die Jungs auch noch in eine Therme, aber das wurde irgendwie aufgeschoben.
Nun ja, da es regnete, beschlossen wir wieder auszureiten, was mir ja sehr entgegenkam, allerdings klaute man mir mein Pferd (vom ersten Mal), denn alle hatten mitgekriegt, das es das Beste war und so nahm ich einen Schimmel, der, wie sich herausstellte, verrückt war, denn der wollte nur
Den Nachmittag spielten die Jungs wieder Golf. Abends machten wir dann mehr oder weniger ein Abschiedsessen für uns selbst, denn
Den nächsten Morgen machten wir uns dann mit dem Auto auf nach Temuco, wurden dort von einem Freund von Nicolás abgeholt, aßen mit seiner Familie zu Mittag (die hatten einen Jack Russel, der aussah wie Lara) und fuhren dann mit ihm zusammen in seinem Wohnmobil nach Santiago. D.h. Matías und ich stiegen vier Stunden später in Parral aus, wo wir von seinem Freund Francisco Correa abgeholt wurden, dessen Vater Santiago e
Wir spielten noch Karten (ich brachte ihnen Rommé bei) und machten uns dann auf in die Kiste.
Am nächsten Morgen konnten Matías und ich schön ausschlafen, während Francisco arbeiten musste. Dann fuhren wir drei nach Cauquenes
Außerdem kaufte ich Esskastanien, die wir heute oder morgen zubereiten werden. Abends machten wir wieder ein lecker Hühnchen - BBQ mit Knobibrot, das ich machte und von dem die Jungs schwärmten. Ich fands nun nicht so umwerfend, wenn auch lecker, aber das liegt daran, dass sie Muttis Knobibrot nicht kennen :D Auf jedenfall stanken wir alle. Es war außerdem
Diesen Abend lernte dann ich ein neues Kartenspiel, das mich bis heute fesselt, ich hoffe ich vergesse es nicht.
Den nächsten Tag wollten wir ja eigentlich früh mit dem Bus zurück nach Santiago, doch Francisco kam nicht wie versprochen um zwölf sondern erst um drei, sodass wir erst einen Bus um Viertel nach vier nehmen konnten und erst gegen neun in Santiago ankamen, wo unsere Abenteuerwoche ein Ende nahm.
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