
Letztes Wochenende war dann die große Einleitung eines großen Familienfestes. Und zwar gab es in Santiago, wo ich jetzt doch so schön in Rancagua wohne, bei einer befreundeten Familie die Verlobungsfeier der einzigen Tochter bei fünf Kindern, die dann im April heiraten wird. Und da ich der Familie und ihrem Verlobten schon bei so einigen Sachen geholfen habe und auch freundschaftliche Beziehungen bestehen, war ich doch recht herzlich eingeladen und nahm das doch auch recht herzlich an.
Ich machte mich also einen Tag davor auf den Weg nach Santiago, mit einem

Freund, der zufällig geschäftlich in Rancagua zu tun hatte und schlief bis Montag bei Luz und Renato (den Eltern von meiner jetzigen und ersten Familie).
Für den Anlass hatte ich mir voher noch ein etwas formellen Rock angeschafft und so machte ich mich dann auf den Weg dorthin. Mich empfing ein sehr stilvolles und einladenes Ambiente mit Kerzen (natürlich) und tausenden von gesendeten Blumen (natürlich...). Das Essen war auch ziemlich überzeugend, denn es gab arabische Happen bis zum Umfallen...
Doch davor gab es natürlich die katholische Zeremonie des Ringe austauschens, dass natürlich von einem Priester vorgenommen wurde. Aber wusstet

ihr, dass die Ringe von den Eltern der Verlobten angesteckt werden??? Das war mir neu. Naja, dann gab es noch Geschenke für das Brautpaar in Spe und nach dem Arabischen Wunder, Nachtisch en masse - Eis, Schokolade, Brownies, Pudding, Torten, Kuchen und Sachen, die es nicht in Deutschland gibt und es ein wenig schwer wäre sie zu beschreiben. Aber es reicht glaub ich, wenn man sagt, dass so einige von dannen rollten...
Nach dem offiziellen Anteil, kamen dann noch Freunde der frisch Verlobten, so gegen 12 - die Zeit, in der ich mich alsbald von dannen machte.
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