... denn genau als ich nach Hause kam, klingelte das Telefon und da keiner weiter da

war, nahm ich ab und wer war ohne Vorwarnung dran? Meine Eltern natürlich - was ne Überraschung. Hatten wir uns ja gut abgestimmt, Wir redeten also über die neusten Neuigkeiten, ließen Chile nochmal Revue passieren, bis Renato nach Hause kam und mich stürmisch empfing.
Nachdem wir aufgelegt hatten, wurde mir von Renato eröffet, dass wir in wenig

er als einer halben Stunde zur Taufe von Catalina fahren würden - ich war als mehr als pünktlich nach Hause gekommen. So zog ich mich in aller Eile um und da fuhren wir auch schon. Ich hatte noch ein nachträgliches Geburtstagspaketchen von Kathrin bekommen, was ich aus Mangel an Zeit im Auto öffnete und las. Wir kamen dann zusammen mit Anita, der jüngsten Tochter von Renato und Luz, und deren Kindern bei der Kirche an und stürmten nach drinnen, wo nur noch die Familie von María de la Luz und die Eltern von Pato versammelt waren, also alles ziemlich familiär gehalten. Auch das Innere der Kirche war sehr hübsch.
Als der Priester kam, fingen wir auch sofort an - ich an zu knipsen (ganz Tochter des Vaters...). Ich fotografierte soviel, dass ich kaum die Zer

emonie mitbekam. Pateneltern sollten die ältesten beiden Kinder von María de la Luz und Pato werden (María de la Luz jr. und Patito), also die großen Geschwister der kleinen Catalina. Die beiden wurden dann vom Priester gefragt, ob sie sich ihrer Aufgabe bewusst und gewachsen fühlten, dann wurde die Kleine von den Eltern, dem Priester und den Paten mit einem Kreuz auf der Stirn gesegnet und nach einigen weiteren Worten ging es auch schon ans randvoll gefüllte Weihbecken, um das sich die ganze Familie versammelte. Auch da gingen ein

paar Worte voraus, die Eltern versprachen sie katholisch zu erziehen und so weiter, bis das wohl sehr kalte Wasser über den kleinen nackten Kopf der Lütten rann, die sich daraufhin ein bisschen beschwerte.
Danach gings wieder nach vorne, wo sie nochmal gesegnet wurde (oder sowas), indem der Priester ihr Öl auf die Stirn schmierte und, während María de la Luz jr. sie hielt, Patito eine Kerze anzündete.
Alle beteten und das

wars auch schon...
Danach fuhren wir alle zum Haus der Familie, wo es wieder eine kleine Party gab, mit Häppchen, Brätchen, kleinen Empanadas und Torte, während der Star schlief.
Und während nach und nach noch einge Gäste eintrafen, verließen sie doch dann alle zusammen das Haus gegen neun Uhr, denn nächster Tag war Schule für die Kinder und einige mussten noch Hausaufgaben machen bzw. die Kleinsten schlafen.
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