Den dritten Tag hatte ich schon von lang her geplant und mit so vielen Menschen wie möglich abgestimmt, auf das man mir noch Tipps geben würde.Und so starteten wir den Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Colectivo und Metro (das mit den Busses klappte leider nicht, weil gerade das System umgestellt wurde und nicht wirklich funktioniert...).
Als wir also im Zentrum angekommen waren gings zu erst auf den Cityberg - kleiner aber feiner als San Cristóbal,
mit Namen Santa Lucía. Wir bestiegen dort das Schloss/die Burgbis auf den letzten, höchsten Zipfel, von wo man einen ziemlich netten Blick hatte.
Danach gings dann direkt zum Ort des Geschehens: dem Goethe. Leider war grad keine Pause aber zumindest konnte ich ein bisschen die Räumlichkeiten zeigen, bevor es auch schon auf die Plaza de Armas (Platz der Waffen - wo aber nie welche gestanden haben) ging, den mit zentralsten und wichtigsten Platz in Santiagos Zentrum. Dort besichtigten wir die Kathedrale Santiagos, die Hauptpost, wo wir auch gleich Postkarten kauften
und uns dann in in Café setzten, um diese zu schreiben.Weiter gings in ein Museum, dass mir von mehreren Seiten wärmstens empfohlen wurde, dem "Museo de Arte Precolumbino", wobei die ständige Ausstellung weniger interessant (und interessant gemacht) war, als die temporäre, die sich (so lustig das auch klingen mag) um Mützen in der Wüste drehte. Wir hatten unseren Spaß :)
Danach hieß es die knurrenden Mägen zu füllen und dafür gibt es einen speziellen Ort in Santiago: Mercado Central. Ein ehemaliger Bahnhof, der heute als Markt, besonders für Fischverkauf, dient und wo sich dementsprechend Fischrestaurants angeiedelt haben, einen die Kellner eines jeden Restaurants überreden wollen dort zu essen, Musiker singen und spielen und überhaupt eine tolle Stimmung herrs
cht. Dort ließen wir uns also nieder und genaßen die vorzügliche Kochkunst.Danach ging es weiter in den ärmeren Kreis Santiagos, nach La Vega, ein großer Obst- und Gemüsemarkt, wo wir Kaktusfrüchte (Tunas) kauften und weiter nach Patronato gingen, bildlich gesprochen, ein riesiger Grabbeltisch von billigen Klamotten, Brillen, Schuhen, alles, was das Frauenherz erfreut, wenn man nur die Augen öffnet und sucht.
Danach gingen wir zurück zur Plaza de Armas, wo ich eigentlich wie gesagt den Bus nach Hause zurücknehmen wollte, aber nichts kam, und so machten wir uns wieder mit Metro und Colectivo zurück nach Hause, wo wir uns die wunden Füße leckten.
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