Ja, der folgende Tag, hatte für mich irgendwie die Bedeutung verloren, denn der vorige Tag war der, auf den ich so lange gewartet hatte, dass mein zwanzigster Geburtstag irgendwie verdrängt wurde (also ab jetzt fängt die Verdrängung des Älterwerdens an? Da hättet ihr mich aber auch warnen können) bzw. einfach unterging bei der ganzen Überwältigung.Auf jeden Fall war mir an dem Tag nicht so ganz geburtstagskindlich zumute, auch wenn ich mich tierisch über die Grüße, Geschenke und Wünsche gefreut habe.
Ich glaube auch, dass das mit der einizge Tag war, an dem wir kaum etwas gemacht haben. Zum Mittag kam María de la Luz und als Nachtisch gab es meinen Gebukuchen mit einer zünftigen 20 oben drauf. Nein, Hüte und Konfetti gab es leider nicht, obwohl die, die mich kennen wissen, dass ich da nichts gegen gehabt hätte - je doofer, je besser :)

Abends sind wir dann aber noch fein essen gegangen - mit der ganzen Baggage - zu dem extra Renato jr. aus Rancagua kam. So waren wir dann alle bis auf seine Frau Isabel, die noch in den Ferien war und die Schwester Anita von Renato jr. und María de la Luz und deren Ehemann Ivan, die ebenfalls (im Süden) in den Ferien waren.
Das Essen war toll, doch die Stimmung war toller. Ich hatte alle "Münder" voll zu tun, um zu übersetzen, aber das konnte ich mir ja denken.
Danach verabschiedeten wir uns, fuhren nach Hause und der "große" Tag war auch schon vorbei...
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